Red Star Line Museum: Weit weg vom Krieg? Belgische Emigranten in Amerika im 1. Weltkrieg

Die belgische Emigrationswelle nach Amerika erreichte Anfang des 20. Jahrhunderts in den Jahren direkt vor dem 1. Weltkrieg ihren Höhepunkt. Als die deutschen Truppen Belgien im Jahr 1914 besetzten, kam der transatlantische Passagierverkehr aus Antwerpen zum Erliegen. Belgische Amerikaner wurden von ihrem Heimatland und oft auch von ihren Familien abgeschnitten. Wie haben sie diesen Krieg erlebt? Wie äußerte sich die Solidarität mit ihrem Herkunftsland.

Die Belgier in Amerika erfuhren vor allem in der „Gazette“ von Detroit  etwas über das Schicksal ihrer in der Heimat zurückgebliebenen Landsleute. Welche Rolle spielten inzwischen die Schiffe der Red Star Line und kamen die Passagiere auf den Schiffen auch aus dem richtigen Lager? Und wie ging nochmal das Lied von Irving Berlin über die Belgier?

Eine Ausstellung in De Loods, dem multifunktionalen Raum des Museums, beschäftigt sich mit diesem Thema. Es handelt sich dabei um den ersten Teil eines mehrjährigen Projekts des Red Star Line Museums über belgische Auswanderer nach Nord- und Südamerika.

Wo: Red Star Line Museum, De Loods, Montevideostraat 3, 2000 Antwerpen

Eintritt: Gratis

Wann: 26. September 2014 - 5. April 2015

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10.00 bis 17.00 Uhr

Website: www.redstarline.org